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Kanzlerin Merkel ehrt soziale Initiative aus Karlsruhe

dpa/lsw Berlin. Sie helfen mit Einsatz und Fachwissen. Der Verein „Elektriker ohne Grenzen“ aus Karlsruhe erhält eine hohe Anerkennung - und ist von der Ehrung überwältigt.

Angela Merkel (l, CDU) zeichnet Sylvain Volpp (M) und Angelika Wenger vom Projekt „Elektriker ohne Grenzen“ aus. Foto: Bernd von Jutrczenka

Angela Merkel (l, CDU) zeichnet Sylvain Volpp (M) und Angelika Wenger vom Projekt „Elektriker ohne Grenzen“ aus. Foto: Bernd von Jutrczenka

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Karlsruher Verein „Elektriker ohne Grenzen“ mit dem Sonderpreis des Wettbewerbs „Start Social“ ausgezeichnet, der ehrenamtliche Initiativen würdigt. Zusammen mit lokalen Organisationen und Handwerkern baut der Verein in armen Regionen eine Stromversorgung mittels erneuerbarer Energien auf, wie die Veranstalter am Montag in Berlin mitteilten. So werde Zugang zu Bildung, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung ermöglicht.

„Wir sind überwältigt, wir haben nicht damit gerechnet“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Sylvain Volpp. Er hoffe, dass die Auszeichnung dem 2012 gegründeten Verein mit 82 Aktiven einen Schub für die nächsten Aufgaben gibt. Zuletzt baute der Verein zusammen mit französischen Partnern Photovoltaik-Systeme in Bergdörfern in Laos auf. Davon profitieren unter anderem Kinder in mehreren Schulen.

Neben dem Sonderpreis der Kanzlerin wurden aus einer Vorauswahl von 100 Projekten die 25 überzeugendsten Initiativen im Kanzleramt geehrt. Sieben davon bekamen einen Geldpreis von jeweils 5000 Euro.

Merkel sagte, die Initiativen hätten einen wachen Blick für die Nöte anderer. Dies halte die Gesellschaft zusammen. Deutschland sei auch dadurch stark, weil es viele dieser Initiativen gebe.

Zu den weiteren Gewinnern zählen etwa die „Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf“, „Obstkäppchen“ aus Nordrhein-Westfalen und „Rent a Jew“ aus Berlin. Der Verein „Obstkäppchen“ setzt sich gegen Altersarmut ein, die Initiative „Rent a Jew“ ermöglicht Begegnungen und Dialoge zwischen Juden und Nichtjuden.

Eine Jury hatte die Initiativen unter anderem anhand der Kriterien Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Effizienz bewertet. Der „Start Social“-Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und steht seit 2005 unter Merkels Schirmherrschaft. Erklärtes Ziel ist es, „ehrenamtlich Engagierte in ihrer Arbeit nachhaltig zu unterstützen“.

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Erstellt:
3. Juni 2019, 17:50 Uhr

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