DWD-Unwetterwarnung

Karte zeigt, wo heute Sturmböen drohen

Ein Sturmtief sorgt heute in Deutschland für stürmisches Wetter. Wo es besonders stürmisch wird und welche Regionen betroffen sind, erfahren Sie hier.

Ein Sturmtief bringt heute stürmisches Wetter nach Deutschland. Erfahren Sie, welche Regionen betroffen sind und wo besondere Vorsicht geboten ist.

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Ein Sturmtief bringt heute stürmisches Wetter nach Deutschland. Erfahren Sie, welche Regionen betroffen sind und wo besondere Vorsicht geboten ist.

Von Matthias Kemter

Ein atlantisches Sturmtief zieht über Deutschland und bringt heftige Winde, Gewitter und sogar Schneefälle in höheren Lagen mit sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwetter, die sich im Laufe des Tages entwickeln. Besonders betroffen sind Küstenregionen, Berglagen und Gebiete mit Schauern und Gewittern.

Stürmische Winde im ganzen Land

Das Sturmtief, das von der Nordsee nach Südskandinavien zieht, sorgt für eine markante Wetterlage in Deutschland. Bereits am Morgen wurden in vielen Regionen Windböen zwischen 60 und 70 km/h gemessen. Besonders in den Küstenregionen und im Bergland sind schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen möglich. Auf dem Brocken im Harz werden sogar Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erwartet.

Gefahr durch Gewitter und Graupelschauer

Im Tagesverlauf verstärkt sich die Gefahr durch kurze, aber heftige Gewitter. Diese bringen nicht nur Graupel, sondern auch Sturmböen mit sich, die Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h erreichen können. Besonders betroffen sind Regionen wie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen, wo die Gewitteraktivität am Mittag ihren Höhepunkt erreichen könnte.

Schnee und Glätte in höheren Lagen

Während in tieferen Lagen vor allem Wind und Regen dominieren, sinkt die Schneefallgrenze im Bergland im Laufe des Tages auf 600 bis 400 Meter. Besonders in den Alpen und im Schwarzwald wird mit Neuschneemengen von bis zu 20 cm gerechnet. Auch in anderen Mittelgebirgen wie dem Harz oder dem Thüringer Wald kann es zu Glätte durch Schneematsch oder gefrierende Nässe kommen.

Abendliche Entspannung, aber Frostgefahr

Zum Abend hin lässt der Wind in den meisten Regionen nach, lediglich an den Küsten bleibt es weiterhin stürmisch. In der Nacht zum Donnerstag droht jedoch Frostgefahr, insbesondere in klaren Nächten und in höheren Lagen. Temperaturen können auf bis zu -4°C fallen, was die Gefahr von Glätte durch überfrierende Nässe erhöht.

Regionale Unterschiede beachten

Die Warnlageberichte des DWD zeigen, dass die Auswirkungen des Sturmtiefs je nach Region unterschiedlich ausfallen. Während in Niedersachsen und Bremen vor allem die Küstenregionen betroffen sind, müssen sich in Bayern und Baden-Württemberg die Alpenregionen auf starken Schneefall einstellen. In Berlin und Brandenburg hingegen stehen Gewitter und Sturmböen im Fokus.

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Erstellt:
25. März 2026, 08:18 Uhr

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