Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

„Katastrophale Kommunikation“: KSC-Fans hadern mit Einsatz

dpa/lsw Stuttgart. Der Fan-Dachverband des Karlsruher SC hat das Verhalten der Polizei beim Zweitliga-Derby in Stuttgart deutlich kritisiert. „Wir verurteilen die katastrophale Kommunikation und Einsatztaktik der Polizeiführung“, schrieben die Supporter auf ihrer Webseite und forderten „eine lückenlose Aufklärung“. Die Beamten hätten das Sicherheitskonzept ohne Rücksprache geändert. Die Folge sei ein erheblicher „Vertrauensverlust“. Ein Polizeisprecher war am Montag zunächst nicht zu erreichen.

Spieler vom Karlsruher SC bedanken sich nach Spielende bei den mitgereisten KSC Fans. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Spieler vom Karlsruher SC bedanken sich nach Spielende bei den mitgereisten KSC Fans. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Vor dem 3:0 des VfB Stuttgart gegen den Karlsruher SC am Sonntag hatten nach Polizei-Angaben rund 200 Fans des Karlsruher SC einen Platzverweis der Polizei bekommen. Sie durften das Fußballspiel nicht im Stadion verfolgen. Als Grund nannte ein Polizeisprecher das Abbrennen von Pyrotechnik auf dem Weg vom Bahnhof in Untertürkheim zur Arena. Zudem seien Einsatzkräfte mit Pyrotechnik und Absperrmaterial beworfen worden. Im Fan-Block der Gäste waren bei dem Zweitliga-Spiel einige leere Plätze zu erkennen.

Im Vorfeld der Partie hatte die Polizei von 400 bis 600 Beamten im Einsatz gesprochen, am Sonntag waren den Angaben zufolge dann 700 Polizisten vor Ort. Fan-Vertreter kritisierten, dass die im Rahmen der Stadionallianzen getroffenen Absprachen nicht eingehalten worden seien.

Zum Artikel

Erstellt:
25. November 2019, 12:22 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Baden-Württemberg

Demonstration gegen Fluchtursachen und Umweltzerstörung

dpa/lsw Stuttgart. „Zeit zu Handeln“, findet ein Demo-Bündnis, das in Stuttgart auf die Straße gehen will: Gegen Kriege, Umweltzerstörung und Fluchtursachen... mehr...