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Kaufhof- und Karstadt-Beschäftigte legen Arbeit nieder

dpa/lsw Stuttgart. Kaufhof- und Karstadt-Beschäftigte in Baden-Württemberg haben am Donnerstag teils einen ganzen Tag lang ihre Arbeit niedergelegt, um Druck in den laufenden Tarifverhandlungen zu machen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu den Warnstreiks aufgerufen. Betroffen waren den Angaben zufolge Kaufhof-Filialen in Mannheim, Heidelberg, Stuttgart, Heilbronn, Reutlingen, Göppingen und Freiburg sowie Karstadt-Feinkost-Filialen in Mannheim und Stuttgart. Geplante Warnstreiks in Filialen von Karstadt Sports seien entfallen.

Mit voller Kraft pustet eine Demonstrantin in eine Trillerpfeife. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Mit voller Kraft pustet eine Demonstrantin in eine Trillerpfeife. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

In der Stuttgarter Innenstadt fanden zudem eine Demonstration und eine Kundgebung statt, an denen nach Gewerkschaftsangaben zwischen 100 und 150 Menschen teilnahmen. Die Tarifverhandlungen sollten am Donnerstag und Freitag stattfinden.

Der Vertriebschef des Unternehmens Galeria Karstadt Kaufhof, Thomas Wanke, sagte, trotz der Warnstreiks seien alle Häuser geöffnet geblieben.

Verdi und Galeria Karstadt Kaufhof verhandeln bereits seit einiger Zeit über einen gemeinsamen Sanierungstarifvertrag für den durch den Zusammenschluss entstandenen neuen Warenhausriesen. Laut Verdi würde eine Verschmelzung ohne neuen Tarifvertrag für die Kaufhof-Beschäftigten automatisch eine rund elfprozentige Entgeltabsenkung bedeuten.

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Erstellt:
12. Dezember 2019, 06:00 Uhr

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