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Kein Bau von Windräder zum Schutz des Auerhuhns

dpa/lsw Elzach. Zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Auerhuhns haben die Behörden dem geplanten Bau von fünf Windrädern auf dem Schwarzwaldberg Gschasikopf bei Elzach im Kreis Emmendingen eine Absage erteilt. Aus Gründen des Natur- und Tierschutzes könnten die vom norddeutschen Windradhersteller Enercon beantragten Windkraftanlagen nicht genehmigt werden, teilten das Regierungspräsidium Freiburg und das Landratsamt Emmendingen am Freitag mit. Diese Entscheidung sei endgültig. Das Areal liege in einem Vogelschutzgebiet, in dem der Artenschutz Vorrang habe. Windräder würden die dort lebenden Auerhühner erheblich stören.

Ein Auerhuhnweibchen fliegt durch einen Wald. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Ein Auerhuhnweibchen fliegt durch einen Wald. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Vor den Behörden hat bereits im Februar der Petitionsausschuss des Landtags Windräder in dem Gebiet abgelehnt. Eine Bürgerinitiative hatte gegen die Windradpläne mobil gemacht und zwei Petitionen eingereicht. Das Auerhuhn ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Im Schwarzwald geht der Bestand seit rund 100 Jahren zurück. Mit dem vom Land initiierten Aktionsplan „Auerhuhn im Schwarzwald“ soll die Art im Südwesten gerettet werden.

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Erstellt:
13. September 2019, 11:51 Uhr

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