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„Keine finale Entscheidung“ über Kurzarbeit beim SC Sand

dpa/lsw Willstätt. Auch beim Frauenfußball-Bundesligisten SC Sand ist Kurzarbeit in der Coronavirus-Krise ein Thema. „Wir haben uns intensiv mit der Thematik beschäftigt, aber es gibt noch keine finale Entscheidung“, sagte die Leiterin der Geschäftsstelle, Claudia von Lanken, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Man guckt, dass man solidarisch und vernünftig miteinander umgeht.“

Die Frauenfußball-Bundesliga pausiert derzeit wie die Bundesligen der Männer mindestens bis Ende April. „Wenn wir im Mai wieder spielen können, relativiert sich Vieles. Wenn man am 1. Mai immer noch nicht spielen kann, muss man sich ernsthaftere Gedanken machen“, sagte von Lanken, die auch Co-Trainerin ist, über die finanzielle Situation. Ein Gehaltsverzicht der Spielerinnen käme derzeit aufgrund der niedrigen Gehälter nicht infrage, sagte sie.

Sechs Spieltage fehlen der Frauenfußball-Bundesliga noch bis zum Saisonende. Der SC Sand ist momentan Siebter und hofft, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann: „Es wäre für alle Beteiligten am schönsten, wenn man das auf dem Rasen klären kann. Aber es ist oberstes Gebot, die Pandemie in den Griff zu kriegen“, sagte von Lanken: „Geld hilft uns auch nicht, um gesund zu werden. Ich appelliere an die Menschlichkeit.“ Ihr Entschluss, den Verein am Saisonende zu verlassen, steht schon seit Monaten fest.

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Erstellt:
1. April 2020, 16:52 Uhr

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