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Keine Gruppen, Restaurants dicht: Verbote in Kraft

dpa/lsw Stuttgart. Das Land hat das öffentliche Leben in Baden-Württemberg weiter eingeschränkt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Seit 0 Uhr am Samstag gelten in Baden-Württemberg schärfere Verbote, um insbesondere die Sorglosen zur Vernunft zu bringen, die sich trotz des Ansteckungsrisikos immer noch in größeren Gruppen treffen.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Nach der neuen Regelung sind Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als drei Personen nicht mehr erlaubt. Ausnahmen gebe es für Familien und Paare. Gaststätten und Restaurants müssen von diesem Samstag an schließen, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag bekanntgegeben hatte. Essen zum Mitnehmen sei aber weiter erlaubt. Verstöße können nach Angaben von Innenminister Thomas Strobl (CDU) mit Bußgeldern bis zu 25 000 Euro und auch mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden.

Die Polizei will im Land verstärkt kontrollieren, ob sich die Menschen an die Regeln halten. Ein Sprecher der Freiburger Polizei etwa sagte am Samstagmorgen, die Bürger würden sehen, dass mehr Beamte unterwegs seien. In der Nacht sei die Polizei sehr oft unterwegs gewesen, um sich unter anderem Festivitäten näher anzuschauen. In dieser Woche hatte es mehrfach sogenannte Corona-Partys gegeben - Feiern von Gruppen trotz der Appelle des Landes, soziale Kontakte erheblich zu reduzieren.

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Erstellt:
21. März 2020, 10:35 Uhr

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