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Keine Hinweise auf Gefährdung von Frau und Kind in Wohnung

dpa/lsw Giengen. Weil es Hinweise darauf gab, dass eine Frau und ihre kleine Tochter gegen ihren Willen festgehalten werden, hat die Polizei eine Wohnung in Giengen (Kreis Heidenheim) gestürmt. Da der vermeintliche Verdächtige legal im Besitz von scharfen Waffen ist, waren an dem Einsatz am Dienstagabend auch Spezialkräfte beteiligt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Der Verdacht stellte sich jedoch als unbegründet heraus. Die Ermittlungen ergaben demnach keine Hinweise auf Straftaten oder eine Gefährdung von Mutter und Kind.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Das Jugendamt hatte den Angaben nach am Dienstagmorgen Hinweise aus dem Umfeld der Mutter erhalten, dass die Frau und ihre Tochter seit Anfang Dezember gegen ihren Willen in der Wohnung festgehalten werden. Die Mutter sei dem Hinweisgeber zufolge zudem körperlich misshandelt und mit dem Tod bedroht worden. Daraufhin habe ein Richter noch am selben Tag einen Durchsuchungsbeschluss erlassen, hieß es.

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Erstellt:
30. Januar 2020, 18:17 Uhr

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