KI hält Einzug in den Klinikalltag

Rems-Murr-Kliniken setzen auf digitale Systeme, warnen aber vor überzogenen Erwartungen.

KI hält Einzug in den Klinikalltag

Künstliche Intelligenz gewinnt auch in den Rems-Murr-Kliniken in Winnenden und Schorndorf an Bedeutung. Sie soll unter anderem bei der Leukämie-Diagnostik helfen, Radiologen bei der Bildauswertung unterstützen und die Dokumentation beschleunigen. Aktuell wird ein KI-gestütztes System zur Analyse von Blutzellen angeschafft, das zeitaufwendige Routineaufgaben übernehmen soll. Gleichzeitig betont die Klinikleitung aber, dass die Verantwortung weiterhin beim Fachpersonal liegt.

Damit KI sinnvoll eingesetzt werden kann, investieren die Kliniken über fünf Jahre hinweg 15 Millionen Euro in die Digitalisierung. Viele Bereiche arbeiten bereits papierlos, Visiten werden digital dokumentiert. Dennoch sind die Hürden hoch: Wegen sensibler Daten kommen nur geprüfte, verlässliche Systeme infrage. Neben KI setzt das Klinikum auch auf Robotik – etwa mit einem OP-Robotersystem oder Überlegungen zu autonomen Transporten. Welche Rolle Technik künftig im Klinikalltag spielen soll und wo die Grenzen liegen, lesen Sie morgen in der ausführlichen Version auf unserer Website und in der Backnanger Kreiszeitung.

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Erstellt:
4. Februar 2026, 19:00 Uhr

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