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Kinder machen glücklich: Wenn sie aus dem Haus sind

dpa Heidelberg. Kinder steigern das allgemeine Wohlbefinden - aber erst wenn sie ausgezogen sind. Das legt eine Studie von Christoph Becker von der Universität Heidelberg und Kollegen im Fachjournal „Plos One“ nahe. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass eine hohe soziale Vernetzung wichtig für das Gesamtwohl und die geistige Gesundheit im höheren Alter sein könnte. Insbesondere der Partner und bereits ausgezogene Kinder spielten dafür eine Rolle. Frühere Studien hatten gezeigt, dass Kinder, die noch zu Hause wohnen, sich im Schnitt negativ auf die Zufriedenheit auswirken.

Ein Erwachsener (r) steht mit einem Rollkoffer in der Hand vor einem älteren Paar. Foto: Silvia Marks/Archivbild

Ein Erwachsener (r) steht mit einem Rollkoffer in der Hand vor einem älteren Paar. Foto: Silvia Marks/Archivbild

Die Forscher um Becker analysierten zahlreiche Einträge der europäischen Datenbank „Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe“ (SHARE). Sie betrachteten so die Lebenssituation von rund 55 000 Menschen aus 16 europäischen Ländern, die alle 50 Jahre oder älter waren.

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Erstellt:
25. August 2019, 10:00 Uhr

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