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Königin Silvia eröffnet Zentrum für missbrauchte Kinder

dpa/lsw Heidelberg. Missbrauchte Kinder müssen häufig mehrfach bei Behörden und Ärzten ihre Leiden schildern. Dabei werden Wunden immer wieder aufgerissen. Childhood-Häuser sollen ihnen das ersparen. Die zweite Anlaufstelle dieser Art wird jetzt eingeweiht - von einer besonderen Frau.

Königin Silvia von Schweden spricht während eines Besuchs in einer Schule. Foto: Sebastian Gollnow

Königin Silvia von Schweden spricht während eines Besuchs in einer Schule. Foto: Sebastian Gollnow

Die schwedische Königin Silvia will in ihrer Geburtsstadt Heidelberg heute ein Zentrum für missbrauchte oder misshandelte Kinder eröffnen. Das Childhood-Haus nach schwedischem Vorbild ist eine Anlaufstelle für seelisch und körperlich verletzte junge Menschen, die ihnen den Gang zu verschiedenen Behörden und die mehrfache Schilderung ihrer schlimmen Erlebnisse ersparen soll.

In einem Gebäude des Heidelberger Universitätsklinikums treffen sie auf ein Team von Spezialisten aus Polizisten, Ärzten, Psychologen, Richtern und Mitarbeitern der Jugendhilfe. Heidelberg ist der zweite Standort in Deutschland. Vor einem Jahr hatte die sozial engagierte Majestät in Leipzig die erste interdisziplinäre Versorgungseinheit dieser Art eingeweiht.

Die von der Königin gegründete Childhood-Stiftung investiert einen sechsstelligen Betrag für Koordination, Projektmanagement, Fortbildung und räumliche Ausstattung in das Heidelberger Vorhaben.

Auch die Visite der dreifachen Mutter am Dienstag am Bodensee hatte im Zeichen der Hilfe für junge Menschen gestanden. Dort besuchte die 75-Jährige einen Jugendgipfel der von ihr mitgegründeten Mentor Stiftung zur Förderung benachteiligter Jugendlicher.

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Erstellt:
5. September 2019, 04:09 Uhr

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