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Kramp-Karrenbauer warnt CDU vor Selbstbeschäftigung

dpa/lsw Fellbach. Die scheidende CDU-Bundeschefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre Partei angesichts des Konkurrenzkampfes um ihre Nachfolge vor einer allzu intensiven Selbstbeschäftigung gewarnt. „Wir dürfen nicht den Fehler machen zu glauben, wir als Partei seien der Nabel der Welt“, sagte sie am politischen Aschermittwoch der Südwest-CDU in Fellbach (Rems-Murr-Kreis). Die Menschen auf der Straße fragten sich etwa, was mit dem neuartigen Coronavirus sei, was mit ihren Arbeitsplätzen sei und ob man noch zu Fastnachtsumzügen gehen könne, ohne bei Anschlägen verletzt zu werden.

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer spricht beim Politischen Aschermittwoch der CDU. Foto: Marijan Murat/dpa

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer spricht beim Politischen Aschermittwoch der CDU. Foto: Marijan Murat/dpa

Im Zuge der Regierungskrise in Thüringen hatte Kramp-Karrenbauer ihren Rückzug als Parteichefin und auch ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur angekündigt. Um ihre Nachfolge bewerben sich CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet. Kramp-Karrenbauer sagte dazu: „Wir haben gute Kandidaten.“ Die Bewerber seien unterschiedlich, und diese Unterschiede müssten in einem fairen Verfahren ausgetragen werden. Die CDU sei immer mehr als der eine oder der andere Flügel gewesen. „Die CDU ist die Partei, die zusammenhält, die eine Breite abbildet und deshalb auch viele unterschiedliche Köpfe braucht“, sagte Kramp-Karrenbauer.

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Erstellt:
26. Februar 2020, 12:27 Uhr

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