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Krankenhaus-Seelsorge in Württemberg wird ökumenisch

dpa/lsw Stuttgart/Karlsruhe. Für Krankenhaus-Patienten in Württemberg soll künftig an jedem Tag ein kirchlicher Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Das sieht eine neue Vereinbarung zwischen der evangelischen Landeskirche und der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart vor. Die Krankenhaus-Seelsorge wird demnach ökumenisch geregelt, wie die beiden Kirchen am Mittwoch in Stuttgart mitteilten. Erst bei gezielter Nachfrage von Patienten übernehmen speziell katholische oder protestantische Seelsorger die Betreuung.

"Klinikum Stuttgart" steht auf dem Katharinenhospital. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

"Klinikum Stuttgart" steht auf dem Katharinenhospital. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Die Zusammenarbeit stelle sicher, dass stets ausreichend Personal zur Verfügung stehe, sagte ein Sprecher der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Der Seelsorgebedarf nehme zu, weil immer mehr ältere Menschen in Kliniken behandelt würden. Die katholische und die evangelische Kirche bieten bislang Klinik-Seelsorge an mehr als 100 Standorten in Württemberg an.

In Baden gibt es nach Angaben der Landeskirche bereits eine ökumenische Seelsorge in den meisten Krankenhäusern. Die Erzdiözese Freiburg und die Evangelische Landeskirche in Baden vereinbarten vor einigen Jahren, die gemeinsame Arbeit in der Klinikseelsorge vor Ort weiterzuentwickeln.

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Erstellt:
22. Januar 2020, 16:33 Uhr

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