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Kretschmann bittet Unternehmen um Hilfe bei Medizinprodukten

dpa/lsw Stuttgart. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat die Auto- und Maschinenbauer im Südwesten um Hilfe bei der Produktion dringend benötigter medizinischer Produkte gebeten. „Meine Regierung steht zur Stunde vor der gewaltigen Herausforderung, zum einen die weitere Verbreitung des Coronavirus wirkungsvoll einzudämmen und zum anderen Krankenhäuser sowie medizinische Einrichtungen vorzubereiten“, schreibt Kretschmann in einem Brief an die Unternehmen, über den „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ (Dienstag) berichten.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) nimmt an einer Plenarsitzung des Landtags von Baden-Württemberg teil. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) nimmt an einer Plenarsitzung des Landtags von Baden-Württemberg teil. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Wichtig sei vor allem, die Versorgung etwa mit Beatmungsgeräten oder Schutzmasken sicherzustellen. „Eine außergewöhnliche und ernste Situation erfordert die Einleitung außergewöhnlicher Maßnahmen: Ich möchte mich deshalb mit der dringenden Frage und Bitte an Sie wenden, ob es der Automobilwirtschaft sowie den Anlagen- und Maschinenbauern im Land möglich ist, einen wichtigen Beitrag zur Produktion solcher Geräte zu leisten“, schreibt Kretschmann dem Bericht zufolge.

„Möglicherweise verfügen Ihre Unternehmen - dies ist nur ein Beispiel - über entsprechende Produktionstechnik, mit der etwa Bauteile für Beatmungsgeräte hergestellt werden können. Des Weiteren verfügen Sie über langjährige Erfahrung bei dem Aufbau, dem Betrieb und der Optimierung von Produktionslinien.“

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Erstellt:
23. März 2020, 17:38 Uhr

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