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Kretschmann: EU muss in Forschung auch „Stärken stärken“

dpa/lsw Brüssel. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) erhofft sich von der europäischen Forschungspolitik auch eine Stärkung baden-württembergischer Standorte. Kretschmann nannte am Dienstag in Brüssel das baden-württembergische „Cyber Valley“ als Beispiel. Dies sei ein Hotspot in Sachen künstlicher Intelligenz. „Wir stecken auch viel Geld in die Weiterentwicklung rein. Aber es wird eben notwendig sein, dass man solche Hotspots ausbaut und daraus einen europäischen Verbund macht“, sagte er mit Blick auf die internationale Konkurrenz. Kretschmann kritisierte in diesem Zusammenhang auch die aktuellen EU-Beihilferegelungen. „Man muss auch die Stärken stärken“, sagte er. „Es kann ja nicht sein, dass wir erst dann beihilfefähig sind, wenn wir auch abgerutscht sind.“

Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Keine Kritik äußerte Kretschmann an den EU-Klimaschutzplänen. „Die großen Linien stimmen da meiner Ansicht nach.“ Mit dem sogenannten Green Deal soll die EU bis 2050 „klimaneutral“ gemacht werden. Dann sollen alle Treibhausgase vermieden oder gespeichert werden, um die Erderwärmung zu bremsen. Die EU-Kommission hatte vorige Woche einen Plan vorgelegt, mit dem bis 2030 eine Billion Euro an Investitionen mobilisiert werden sollen.

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Erstellt:
21. Januar 2020, 16:53 Uhr

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