Kretschmann: Harter Lockdown ist leider unvermeidlich

dpa Stuttgart. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat um Verständnis für den harten Lockdown schon ab Mittwoch geworben. „Es bleibt uns leider nichts anderes übrig, als nun schnell in den harten Lockdown zu gehen“, sagte der Grünen-Politiker am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart nach der Schalte mit den anderen Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU). „Die erneut wachsende Zahl der Neuinfektionen, die vielen Toten, die wir Tag für Tag zu betrauern haben und die zunehmende Belastung der Krankenhäuser und Intensivstationen zwingen uns dazu.“

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) bei einer Veranstaltung. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) bei einer Veranstaltung. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Nach dem Beschluss von Bund und Ländern gilt der Lockdown vom 16. Dezember bis zum 10. Januar. Der Einzelhandel muss mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf schließen. Schüler und Kita-Kinder sollen spätestens ab Mittwoch deutschlandweit - wann immer möglich - für zunächst dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben. Ausnahmen und eine Notbetreuung sind möglich. Kretschmann will um 15.30 Uhr in einer Pressekonferenz über den Lockdown informieren. Der Grünen-Politiker appellierte an die Menschen im Südwesten: „Bitte halten Sie sich alle an die Maßnahmen und beschränken Sie Ihre Kontakte so weit es geht.“

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Erstellt:
13. Dezember 2020, 12:47 Uhr

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