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Kretschmann: „Ohne Ihre Mithilfe geht es nicht“

dpa/lsw Stuttgart. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Menschen in Baden-Württemberg um Verständnis gebeten für die drastischen Verbote und Absagen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. „Mir ist bewusst, dass wir Ihnen damit viel abverlangen“, sagte er am Freitag in einer im Südwestrundfunk übertragenen Ansprache zur Lage in Baden-Württemberg. „Doch wir würden es nicht tun, wenn es nicht unbedingt notwendig wäre.“

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Es sei entscheidend, dass Maßnahmen in der Summe und frühzeitig wirkten. „Würden wir diese drastischen Maßnahmen erst später ergreifen..., dann würden sie keine Wirkung mehr entfalten“, sagte Kretschmann. Die Rede sollte am Freitagabend (19.55 Uhr) auch im SWR Fernsehen übertragen werden.

Zuvor hatte das Kabinett beschlossen, wegen der Coronavirus-Pandemie und nach bis Freitagnachmittag drei Virustoten von Dienstag an alle Schulen, Kitas und Kindergärten zu schließen. Für Alten- und Pflegeheime sowie für Krankenhäuser gilt ein weitgehendes Besuchsverbot. Öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen werden ab sofort untersagt.

Kretschmann betonte, ausreichend seien diese Schritte nur, wenn alle Baden-Württemberger die Regierung unterstützten. „Die Politik kann nicht alles regeln. Ohne Ihre Mithilfe geht es nicht“, sagte er. Unter anderem sollten soziale Kontakte auf das unbedingt Notwendige beschränkt werden. „Das ist jetzt erste Bürgerpflicht“, sagte der Regierungschef. „Jeder Kontakt, auf den Sie verzichten, hilft uns.“

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Erstellt:
13. März 2020, 18:01 Uhr

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