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Kretschmann: Teilabzug von US-Truppen wäre dramatisch

dpa Stuttgart. Ein angekündigter Abbau der US-Truppen auch in Baden-Württemberg wäre nach Ansicht von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ein „dramatischer Einschnitt“ für die betroffenen Regionen und das Verhältnis der beiden Länder zueinander. Bislang habe die Landesregierung allerdings noch keine Informationen, ob auch der Südwesten von einer Reduzierung der in Deutschland stationierten US-Soldaten auf 25 000 betroffen ist, sagte der Regierungschef am Dienstag in Stuttgart.

Winfried Kretschmann (Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht bei einer Landespressekonferenz zu Medienvertretern. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Winfried Kretschmann (Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht bei einer Landespressekonferenz zu Medienvertretern. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

US-Präsident Donald Trump will Deutschland mit dem Teilabzug der Soldaten für die aus seiner Sicht weiterhin zu geringen Verteidigungsausgaben bestrafen. Details zu den Plänen sind bislang nicht bekannt. Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg betonte am Dienstag, es sei noch nicht entschieden, wie und wann die Entscheidung von Trump umgesetzt werden soll.

Derzeit sind rund 34 500 US-Soldaten in Deutschland stationiert. In Stuttgart sitzen das militärische Hauptquartier „European Command“ (Eucom) und die für US-amerikanische Militäroperationen auf dem afrikanischen Kontinent zuständige Zentrale „Africom“.

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Erstellt:
16. Juni 2020, 13:57 Uhr

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