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Kretschmann und Bürgermeister gedenken Opfer des Anschlags

dpa/lsw Ehingen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Hunderte Bürgermeister haben der Opfer des Anschlags auf ein jüdisches Gotteshaus in Halle gedacht. „Was wir jetzt erlebt haben mit dem Anschlag auf die Synagoge in Halle, das muss uns alle aufrühren, es ist sehr ernst“, sagte Kretschmann am Donnerstag bei der Mitgliederversammlung des baden-württembergischen Gemeindetags in Ehingen (Alb-Donau-Kreis). Er warnte zugleich vor einer Verrohung der Sprache in der Politik.

Ministerpräsident Kretschmann hält auf der Mitgliederversammlung des Gemeindetags eine Ansprache. Foto: Thomas Warnack/dpa

Ministerpräsident Kretschmann hält auf der Mitgliederversammlung des Gemeindetags eine Ansprache. Foto: Thomas Warnack/dpa

Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten verneigten sich die anwesenden rund 700 Bürgermeister von Städten und Gemeinden symbolisch vor den Anschlagsopfern. „Antisemitismus hat in unser Gesellschaft keinen Platz; das ist auf das Härteste zu kritisieren“, sagte Gemeindetagspräsident Roger Kehle. „Wir gedenken der Verstorbenen und der Angehörigen, und wir verbinden damit den innigen Wunsch, dass das, was einmal gewesen ist in unserer Bevölkerung, nie wieder geschehen möge.“

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Erstellt:
10. Oktober 2019, 14:50 Uhr

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