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Kretschmann: Wir sagen dem Rechtsterrorismus den Kampf an

dpa/lsw Stuttgart. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich erschüttert gezeigt wegen des mutmaßlich rechtsradikalen und rassistischen Anschlags im hessischen Hanau. „Es war eine brutale Tat, die für uns alle sehr schmerzhaft ist“, teilte er am Donnerstag über einen Sprecher in Stuttgart mit. „Wir sagen dem Rechtsterrorismus und seinen geistigen Wegbereitern den Kampf an.“

Winfried Kretschmann (Linke) spricht in ein Mikrofon. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Winfried Kretschmann (Linke) spricht in ein Mikrofon. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild

Weiter hieß es: „Wer Menschen mit ausländischen Wurzeln diskriminiert, angreift oder gar ermordet, der greift uns alle an.“ Man werde nicht zulassen, dass diese Menschen die freie Lebensweise zerstörten. „Unsere Antwort auf Terror, Fanatismus und Hass heißen Rechtsstaat, Freiheit und Solidarität“, sagte er laut der Mitteilung. „Und unsere Antwort auf den Angriff auf unsere Demokratie heißt mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Menschlichkeit.“

Ein 43-jähriger Deutscher hatte am späten Mittwochabend in Hanau zehn Menschen und sich selbst erschossen. Nach Angaben des hessischen Innenministers gibt es Hinweise auf ein „fremdenfeindliches Motiv“. Der Generalbundesanwalt ermittelt demnach wegen des Verdachts auf eine terroristische Gewalttat.

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Erstellt:
20. Februar 2020, 18:24 Uhr

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