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Kretschmann zum Ganztagsschulen-Streit: „Man kommt zusammen“

dpa/lsw Stuttgart. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sieht die grün-schwarze Koalition beim Konfliktthema Ganztagsschulen auf einem guten Weg. „Da kommt man schon zusammen“, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Es sei der richtige Weg der Kultusministerin, Ängste auszuräumen, dass an den Schulen zu wenig Qualität herrschen könnte. Kretschmann bezog sich auf einen neuen Qualitätsratgeber für Ganztagsschulen, den Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Montag präsentiert hatte. Damit sollen die Schulen systematisch unterstützt und die Ganztagsschulen attraktiver werden.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Soeren Stache/Archivbild

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Foto: Soeren Stache/Archivbild

Der Prozess finde seine volle Unterstützung, sagte Kretschmann am Dienstag. Er erwarte zwar keinen Boom, aber einen schnelleren Aufwuchs der Angebote. In Baden-Württemberg gibt es derzeit rund 500 Ganztagsschulen - das sind weitaus weniger, als die damalige grün-rote Landesregierung 2014 geplant hatte. Der Ausbau stockt. Viele Eltern melden ihre Kinder lieber nicht dort an.

Die grün-schwarze Koalition streitet seit Monaten über die künftige ganztägige Kinderbetreuung. Die Landtags-Grünen sind der Meinung, dass sich das Land nur an kommunalen Betreuungsangeboten beteiligen soll, wo Ganztagsschulen fehlen. Die mitregierende CDU fordert mehr Wahlfreiheit für Eltern und eine flexible Ganztagsbetreuung, bei der auch außerschulische Angebote ihren Platz haben und vom Land gefördert werden.

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Erstellt:
9. Juli 2019, 14:42 Uhr

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