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KSC will mit Ausgliederung Weichen für die Zukunft stellen

dpa/lsw Karlsruhe. Die geplante Ausgliederung seiner Lizenzspielerabteilung soll beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC für finanzielle Entlastung sorgen. „Wir können nach einer Ausgliederung für den Verein frisches Kapital beschaffen, um die Mannschaft zu stärken, um Altverbindlichkeiten abzubauen und um den KSC für die Zukunft neu aufzustellen“, sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther am Montag. Am Samstag (11.00 Uhr) können die KSC-Mitglieder auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Wildparkstadion über die Ausgliederung abstimmen.

Ein Karlsruher Fan schwenkt vor Spielbeginn vor leeren Zuschauerrängen eine Fahne mit der Aufschrift "KSC". Foto: Uwe Anspach/Archiv

Ein Karlsruher Fan schwenkt vor Spielbeginn vor leeren Zuschauerrängen eine Fahne mit der Aufschrift "KSC". Foto: Uwe Anspach/Archiv

Vorausgegangen waren monatelange Beratungen in einem breitgefächerten Ausgliederungsausschuss des Vereins und die Festlegung auf eine GmbH & Co KgAA. Aus Negativbeispielen in anderen Vereinen hat der Club dabei seine Lehren gezogen. So soll keine Beteiligung an der Gesellschaft von über 25 Prozent ohne Zustimmung der Mitglieder möglich sein. Anteile an der Gesellschaft soll es zudem nicht nur für Investoren geben. „Mitglieder und Fans dürfen und sollen sich sogar Anteile sichern. Aus unserer Sicht ist das wünschenswert“, sagte Wellenreuther. Die Mitglieder sollen zudem über einen Beirat die Kontrolle über die Geschäftsführung behalten.

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Erstellt:
24. Juni 2019, 13:35 Uhr

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