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Kündigung wegen Rassismus-Vorwurfs vor Gericht

dpa Stuttgart. Der Rauswurf eines Daimler-Mitarbeiters wegen rassistischer Beleidigung eines Kollegen beschäftigt erneut die Justiz. Am Donnerstag befasste sich das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg mit dem Vorwurf, der Mann habe seinen türkischen Kollegen muslimischen Glaubens beleidigt und ihm islamfeindliche Nachrichten per Handy geschickt. Der frühere Beschäftigte weist die Vorwürfe im Wesentlichen zurück und hält die Kündigung für unrechtmäßig.

Demonstration vor der Verhandlung zum Fall eines Daimler-Mitarbeiters vor dem Landesarbeitsgericht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Demonstration vor der Verhandlung zum Fall eines Daimler-Mitarbeiters vor dem Landesarbeitsgericht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt, nachdem die Gruppe „Zentrum Automobil“, die sich als „alternative Gewerkschaft“ bezeichnet, die Kündigung in einem Video thematisiert und den gekündigten Mitarbeiter als Opfer eines Komplotts dargestellt hatte.

Vor dem Gerichtsgebäude kam es zu Rangeleien zwischen der Polizei und Gegendemonstranten, die zeitweise den Kläger am Betreten des Gerichts hindern wollten.

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Erstellt:
5. Dezember 2019, 14:21 Uhr

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