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Kultusministerin beharrt auf späten Sommerferien

dpa/lsw Stuttgart. Trotz wachsenden Drucks aus anderen Bundesländern will Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) an dem späten Termin für Sommerferien für Baden-Württemberg festhalten. „Die bisherige Ferienregelung hat sich sehr bewährt“, teilte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) mit. Ohne den späten Ferientermin müsse Baden-Württemberg auf zusätzliche Pfingstferien verzichten, sagte sie. „Dies kommt nicht in Frage.“

Hamburg droht wegen des Beharrens von Bayern und Baden-Württemberg mit einem Ende der Absprachen zwischen den Bundesländern und mit Alleingängen. „Wenn jetzt einige immer sagen: 14 müssen sich einigen, aber wir machen, was wir wollen, dann werden die anderen 14 Länder auch irgendwann sagen, wir machen, was wir wollen. Dann kann ich nur sagen, viel Spaß auf den Autobahnen, egal wo sie sind, aber in Bayern sind sie besonders lang“, sagte Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD) am Donnerstag dem Sender n-tv.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sprach im Deutschlandfunk am Donnerstag von einem Angriff auf den Föderalismus. „Es kann nicht sein, dass einige glauben, Föderalismus ist dazu da, dass sie einfach ihre Eigeninteressen durchsetzen können, sondern es ist ein Geben und Nehmen“, sagte der Berliner Regierungschef.

Festgelegt sind die Ferientermine bis 2024. Nun geht es um die Regelung der Ferien ab 2025. Die Kultusministerkonferenz wird voraussichtlich im kommenden Jahr dazu einen Beschluss fassen. Bisher haben lediglich Bayern und Baden-Württemberg jedes Jahr weitgehend im gleichen Zeitraum Sommerferien - sie liegen traditionell am Ende der Ferienzeit. Bei den übrigen 14 Ländern wechseln die Termine permanent. Neben Hamburg macht sich nun auch Berlin für neue Regeln bei den Sommerferien stark. Sie sollen in den einzelnen Bundesländern künftig näher beieinander liegen.

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Erstellt:
28. November 2019, 15:54 Uhr

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