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Kultusministerium: Mehr Nachschreibe-Termine für Prüfungen

dpa/lsw Stuttgart. Die Kultusbehörden bereiten sich auf die Folgen von Schulschließungen wegen des Coronavirus vor. „Bei uns beginnen in den nächsten sechs, acht Wochen Prüfungen. Pauschale Absagen wären ein Riesenproblem“, sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Eventuell müsse man mehr Nachschreibe-Termine etwa fürs Abitur anbieten als bisher geplant. „Darauf bereiten wir uns tatsächlich vor.“

Schüler schreiben eine Prüfung. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

Schüler schreiben eine Prüfung. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

Es gebe keine Blaupause für die derzeitigen Schulschließungen. „Da brauchen wir dann einen flexiblen und pragmatischen Umgang. Es darf nicht zu Lasten der Schüler gehen oder auch nicht zu einer Belastung von Lehrern werden.“

Eisenmann sprach sich aber weiterhin gegen pauschale Schulschließungen aus. „Wir müssen den Einzelfall betrachten“, sagte sie. „Alle Schulen oder alle Kitas zu schließen, wäre tatsächlich der Ausdruck von Panik und Unübersichtlichkeit. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich. Es gebe knapp 5000 Schulen und knapp 9000 Kitas im Land. „Deshalb reden wir derzeit wirklich noch von Einzelfällen.“

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Erstellt:
9. März 2020, 13:48 Uhr

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