Kunstgenuss im Kuppelsaal

Das Kunstgebäude gehört nach einer Sanierung wieder der Kunst. Zum Auftakt gibt es Skulpturen in verblüffenden Arrangements.

Von Andrea Kachelrieß

Stuttgart - Sehr lange ist’s her, dass im Kuppelsaal die Kunst das Sagen gehabt hat. An diesem Donnerstagabend kehrt sie zurück, wenn das Kunstgebäude nach aufwendiger Sanierung mit einer Pop-up-Ausstellung von Florian Slotawa wiedereröffnet wird. „Stuttgart sichten. Skulpturen der Staatsgalerie Stuttgart“ heißt die Schau des in Rosenheim geborenen Künstlers, die eine Präsentation aus den Hamburger Deichtorhallen neu inszeniert – und die das markante Gebäude am Stuttgarter Schlossplatz endlich wieder zugänglich macht.

Ist die Ausstellungseröffnung nur geladenen Gästen vorbehalten, lädt die Pop-up-Kunst im Kuppelsaal von diesem Freitag an alle zu ungewöhnlichen Begegnungen ein. Florian Slotawa macht im Kuppelsaal mehr als 50 Skulpturen aus dem Bestand der Staatsgalerie nahbar, indem er sie in verblüffenden Arrangements mit ganz alltäglichen Dingen kombiniert. Der neugierige Blick der Ausstellungsgäste wird aber nicht nur der Kunst, sondern auch dem hohen Raum im Kunstgebäude gelten.

Wie präsentiert sich dieser nach der langen Bauzeit? „Das Haus ist nach der gut zweijährigen Sanierung super instand gesetzt. Eine Lücke im Kulturleben im Herzen der Landeshauptstadt wird wieder geschlossen“, macht der Kulturstaatssekretär Arne Braun neugierig. Ziel sei, das markante Gebäude dauerhaft für Ausstellungen und Kulturevents zu etablieren.

Highlights aus der Skulpturensammlung der Stuttgarter Staatsgalerie bilden bis zum 16. Juni den Auftakt. Es folgt die vom Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg konzipierte Große Landesausstellung „The hidden Länd – Wir im ersten Jahrtausend“. Für das Frühjahr 2025 ist eine umfangreiche Schau zum Werk der Malerin Katharina Grosse geplant.

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Erstellt:
3. April 2024, 22:07 Uhr
Aktualisiert:
4. April 2024, 22:01 Uhr

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