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Lahm nach Hoeneß-Rückzug: Verein muss sich neu finden

dpa München. Beim FC Bayern wird sich laut Philipp Lahm durch den Rückzug von Präsident Uli Hoeneß Grundlegendes verändern. „Der Verein wird sich wieder neu und anders finden müssen“, sagte der frühere Kapitän des deutschen Fußball-Rekordmeisters der Münchner „Abendzeitung“ (Mittwoch). „Die Themen werden dabei sicher auch andere werden. Man wird anders an sie herangehen als noch mit Uli Hoeneß, der den FC Bayern wie ein Familienunternehmen geführt hat. Es wird eine große Ära zu Ende gehen, aber auch eine neue starten.“

Der ehemalige Bayern-Profi Philipp Lahm. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

Der ehemalige Bayern-Profi Philipp Lahm. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild

Hoeneß tritt bei der Jahreshauptversammlung am Freitag nicht mehr als Präsident an und gibt den Vorsitz im Aufsichtsrat ab. Für die neue Ära an der Säbener Straße soll auch Oliver Kahn sorgen, der im Januar in den Vorstand einzieht. „Oliver Kahn hat alles erlebt im Fußball, auf absolutem Spitzenniveau“, sagte Lahm (36). „Es ist wichtig, den Spielern da auf Augenhöhe begegnen zu können. Das war bei Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge so und ist bei Oliver Kahn genauso.“

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Erstellt:
12. November 2019, 17:10 Uhr

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