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Landesregierung sieht Nachholbedarf bei Innovationen

dpa/lsw Stuttgart. Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, müssen Unternehmen in Baden-Württemberg aus Sicht der Landesregierung innovativer werden. Zwar sei das Land mit 5,6 Prozent Anteil von Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt international Spitzenreiter, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. „Aber es ist auch eine Tatsache, dass die Innovationsdynamik vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen besser werden muss.“

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht im Staatsministerium mit Journalisten. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild/dpa

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht im Staatsministerium mit Journalisten. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild/dpa

Der Südwesten sei laut Innovationsindex des Statistischen Landesamts die innovativste von 86 Regionen Europas, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Innovation sei aber kein Selbstläufer. „Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken.“ Wachstumsfelder seien etwa die Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, nachhaltige Mobilität und Energiewende. Kleine und mittlere Unternehmen sind nach Angaben der Landesregierung derzeit nur für elf Prozent der Innovationsausgaben der Wirtschaft in Baden-Württemberg verantwortlich, obwohl sie mehr als 90 Prozent der Unternehmen ausmachten.

Das grün-schwarze Kabinett hat am Dienstag die sogenannte Innovationsstrategie Baden-Württemberg verabschiedet. Diese sei Voraussetzung, um Fördermittel der EU für das Land abrufen zu können, sagte Hoffmeister-Kraut. Sie rechne mit bis zu 250 Millionen Euro von der EU im Zeitraum von 2021 bis 2027, die zum Teil national mitfinanziert werden. Insgesamt gehe man von einer halben Milliarde Euro für Innovationsprojekte in Baden-Württemberg aus.

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Erstellt:
4. Februar 2020, 15:02 Uhr

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