Eisenmann: Hilfsprogramm für den Sport auch 2021

dpa/lsw Stuttgart. Die baden-württembergische Landesregierung will den Sportvereinen im Land aufgrund der Folgen der Coronavirus-Krise auch im kommenden Jahr finanziell helfen. Der Zugang zur „Soforthilfe Sport“ soll über den 30. November hinaus verlängert werden und „bis weit ins nächste Jahr hinein“ möglich sein, sagte Sportministerin Susanne Eisenmann in einer Mitteilung am Freitag: „Wir lassen den Sport in der aktuellen Krise nicht allein.“

Spieler versuchen an den Ball zu kommen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Spieler versuchen an den Ball zu kommen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Mit der „Soforthilfe Sport“ sollen finanzielle Einbußen als Folge der Corona-Pandemie abgefedert werden. Das Land stellt insgesamt 11,6 Millionen Euro für die Vereine und die Sportverbände in Württemberg sowie im Gebiet des Badischen Sportbunds Nord und des Badischen Sportbunds in Südbaden zur Verfügung. Bisher seien etwa 6,8 Millionen Euro ausgezahlt worden, teilte das Ministerium mit. „Es zeichnet sich ab, dass bis Jahresende nicht alle Mittel aus dem Soforthilfeprogramm abgerufen werden“, sagte Eisenmann.

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hatte zuvor auf die Probleme der Vereine hingewiesen und angesichts des Teil-Lockdowns deutlich gemacht, dass der Verband auf weitere Unterstützung von der Politik hofft. „Noch stecken wir mittendrin in der Pandemie und können überhaupt nicht abschätzen, wie lange sie dauert. Aber schon jetzt treten die Folgen für den Sport deutlich zu Tage“, sagte WLSB-Präsident Andreas Felchle. Aufgrund der derzeit geltenden Einschränkungen ist der Amateur- und Freizeitsport bis Ende November weitestgehend still gelegt.

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Erstellt:
6. November 2020, 14:14 Uhr

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