Landräte fordern mehr Personal für Inklusion an Schulen

dpa/lsw Stuttgart. Die Landkreise im Südwesten fordern mehr Lehr- und Fachkräfte für eine bessere Inklusion an Schulen. „Wenn Kinder und Jugendliche mit Behinderungen nur dann am Unterricht in Schulen teilnehmen können, wenn sie eine externe Schulbegleitung mitbringen, dann bleibt Inklusion unvollständig“, teilte Landkreistagspräsident Joachim Walter am Dienstag mit. Die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen durch einen Begleiter von außerhalb führe zu einer Extrabehandlung der Betroffenen.

Eine Schülerin sitzt in einem Rollstuhl im Computerraum. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Eine Schülerin sitzt in einem Rollstuhl im Computerraum. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Für die Landkreise geht es beim Thema Schulbegleitung auch ums Geld: „Das Land muss seine Lehrkraftressourcen sowie Lehrinhalte und -methodik so anpassen, dass auch alle Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen ohne zusätzliches, von den Landkreisen finanziertes Personal an allen Schulen erfolgreich unterrichtet werden können“, forderte der Tübinger Landrat. Bis dahin solle das Land den Kommunen die Kosten für die externen Schulbegleiter ersetzen.

© dpa-infocom, dpa:210907-99-122231/2

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Erstellt:
7. September 2021, 10:24 Uhr

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