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Landtags-Grüne fordern schärfere Waffenkontrollen

dpa/lsw Stuttgart. Am elften Jahrestag des Amoklaufs von Winnenden haben die Grünen im Landtag strengere Regeln für Waffenbesitzer gefordert. „Wir halten engmaschigere Kontrollen durch die Waffenbehörden für notwendig“, teilten der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Uli Sckerl, und der Grünen-Abgeordnete aus Winnenden, Willi Halder, am Mittwoch mit. Bei der Zulassung von Waffen müsse die persönliche Eignung des Waffenbesitzers stärker in den Blick genommen werden. Außerdem müsse diskutiert werden, in welchem Umfang Waffen im Besitz privater Schützen sein dürften. Seit dem Amoklauf von Winnenden seien mehr als 80 Menschen durch Waffen von Sportschützen getötet worden.

Uli Sckerl, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Gregor Bauernfeind/dpa/Archivbild

Uli Sckerl, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Gregor Bauernfeind/dpa/Archivbild

Am 11. März 2009 war ein ehemaliger Schüler in die Albertville-Realschule in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) eingedrungen und hatte mit der Pistole seines Vaters das Feuer eröffnet. Er erschoss acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen während des Unterrichts. Auf seiner Flucht tötete der 17-Jährige drei weitere Menschen und sich selbst.

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Erstellt:
11. März 2020, 10:23 Uhr

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