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Lehrerpreis der Stiftung Kinderland geht an drei Schulen

dpa/lsw Stuttgart. Sechs Lehrerinnen und Lehrer werden an diesem Montag in Stuttgart mit dem baden-württembergischen Lehrerpreis ausgezeichnet. Die Stiftung Kinderland honoriert damit besonderes Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 25 000 Euro kommt den Schulen zugute. Der Preis würdige den Einsatz von Lehrern, die ihren Schülern den Stellenwert sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit durch aktivierende Bildungsangebote vermitteln, die weit über den Lehrplan hinausgingen, erklärte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU).

Eine Schülerin meldet in einem Klassenzimmer. Foto: picture alliance / Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Eine Schülerin meldet in einem Klassenzimmer. Foto: picture alliance / Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Axel Schütz wird ausgezeichnet, weil er am Friedrich-von-Alberti Gymnasium Bad Friedrichshall (Kreis Heilbronn) das Projekt Fair Lessons entwickelte und betreut. Schüler der sechsten Klasse vermitteln dabei Grundschulkindern die von den Vereinten Nationen formulierten Ziele für Themen wie soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit oder fairer Handel.

Ines Bölle und Angela Lütte betreuen in der Rudolf-Graber-Schule in Bad Säckingen (Kreis Waldshut) seit drei Jahren die Schülerfirma RGS-LebensWert, zu der die Projekte „Im Namen der Biene“ und das „Apfelprojekt Streuobstwiese“ gehören. Die Schüler bewirtschaften Streuobstwiesen, ernten und verarbeiten Äpfel, verkaufen Essig und Marmelade auf Märkten und kümmern sich um Wildbienen.

Christine Nagel, Mirjam Ulmer und Judith Hültner von der Plaisirschule Backnang (Rems-Murr-Kreis) versorgen seit einigen Jahren zusammen mit Grundschulkindern die auf dem Gelände der Naturparkschule artgerecht gehaltenen Hühner. Außerdem werden ehrenamtliche Helfer für eine artgerechte Tierhaltung ausgebildet.

Der Lehrerpreis der Stiftung Kinderland wird zum zweiten Mal vergeben. Die Auszeichnung richtet sich an Lehrer der Klassenstufen drei bis sechs in Baden-Württemberg. 86 Pädagogen waren für den Preis 2020 nominiert worden.

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Erstellt:
26. April 2020, 09:02 Uhr

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