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Leipzig wird Standort der neuen Agentur für Innovationen

dpa/lsw Berlin. Sie soll bahnbrechenden Entdeckungen „Made in Germany“ zum Durchbruch helfen: eine Agentur für „Sprunginnovationen“. Standort wird eine ostdeutsche „Boomtown“ - und nicht Karlsruhe.

Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie, nimmt an einer Sitzung teil. Foto: Kay Nietfeld

Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie, nimmt an einer Sitzung teil. Foto: Kay Nietfeld

Leipzig wird Standort einer neuen Agentur für Innovationen. Die sächsische Stadt setzte sich gegen Karlsruhe und Potsdam durch. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte am Mittwoch in Berlin, Leipzig sei heute bereits ein „innovationspolitischer Leuchtturm“ mit einer starken Wissenschaftsorientierung und einer guten Verkehrsanbindung.

Die neue „Agentur für Sprunginnovationen“ soll bahnbrechenden Ideen „Made in Germany“ zum Durchbruch verhelfen. Bisher dominieren vor allem US-Konzerne bei neuen technologischen Entwicklungen. Vorbild für die neue Agentur ist eine ähnliche Einrichtung in den USA.

Ziel ist es, dass in Deutschland aus Ideen viel mehr als bisher auch erfolgreiche Produkte entstehen. Die Agentur soll „zeitnah“ ihre Arbeit aufnehmen mit rund 35 bis 50 Mitarbeitern in der Zentrale. Zudem sollen „Scouts“ in ganz Deutschland unterwegs sein auf der Suche nach Ideen. Daraus sollen Firmen entstehen, die Produkte auf den Markt bringen, die das Zeug haben, Branchen zu verändern. Der Agentur sollen in den kommenden zehn Jahren nach früheren Angaben Mittel von rund einer Milliarde Euro zur Verfügung stehen.

Schon im bundesweiten Rennen um den Aufbau einer Batteriezellenforschung hatte Baden-Württemberg das Nachsehen - nun will das Land selbst ein solches Projekt aufziehen. Die Entscheidung der Bundesregierung für Münster anstelle von Ulm oder Augsburg als Standort für ein neues Batterieforschungszentrum hatte für Kritik gesorgt.

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18. September 2019, 15:24 Uhr

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