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Leiser bitte: Mehr Fördergelder im Kampf gegen Motorradlärm

dpa/lsw Stuttgart. Wegen der großen Nachfrage hat das Land Baden-Württemberg einen Fördertopf für sogenannte Motorradlärm-Displays mehr als verdoppelt. Wie eine Sprecherin des Verkehrsministeriums am Mittwoch mitteilte, stellt es den Kommunen insgesamt statt ursprünglich 50 000 nun 130 000 Euro zur Verfügung. Motorradlärm-Displays sind Verkehrszeichen, die Motorradfahrer zu einer rücksichtsvollen Fahrweise auffordern. Die Displays messen sowohl Geschwindigkeit als auch Lärmpegel.

Ein Motorradfahrer fährt an einer Geschwindigkeitsanzeige vorbei. Foto: Martin Weisberger/Archivbild

Ein Motorradfahrer fährt an einer Geschwindigkeitsanzeige vorbei. Foto: Martin Weisberger/Archivbild

Das Verkehrsministerium hatte im Mai ein Förderprogramm für deren Anschaffung eingerichtet. Nach Angaben vom Mittwoch haben 23 Kommunen Zuschüsse für insgesamt 28 Displays beantragt, die das Ministerium alle bewilligt hat. Es unterstützt den Kauf der 15 000 Euro teuren Geräte mit jeweils 4000 Euro.

„Gerade die Langzeitfolgen von Lärm wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind besorgniserregend“, teilte der Lärmschutzbeauftragte der Landesregierung, Thoma Marwein (Grüne), mit. Pilotversuche im Hochschwarzwald und auf der Schwäbischen Alb haben eine Absenkung der Lärmwerte durch den Einsatz solcher Displays ergeben.

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Erstellt:
28. August 2019, 18:58 Uhr

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