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LKA-Präsident: „Tatort“ gibt auch Tätern einen Einblick

dpa/lsw Stuttgart. Der sonntägliche „Tatort“ dient aus Sicht von Baden-Württembergs Chef-Ermittler nicht nur der Unterhaltung. Er vermittelt auch allerhand Wissen über die Polizeiarbeit - das hat Folgen.

Ralf Michelfelder, der Präsident des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weissbrod/Archivbild

Ralf Michelfelder, der Präsident des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weissbrod/Archivbild

Baden-Württembergs Chef-Ermittler, LKA-Präsident Ralf Michelfelder, ist beim „Tatort“-Gucken nicht selten erstaunt - und auch ein wenig besorgt. „Ich bin tatsächlich überrascht, wie viel Details und Inhalte der realen Polizeiarbeit man auch im „Tatort“ wiederfindet“, sagte der Präsident des Landeskriminalamts der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Die Drehbuchschreiber sind auf einem neuen Stand.“ Allerdings schaue man dabei auch der Polizei über die Schulter. „Das ist für einen potenziellen Täter ein Hinweis darauf, wie er es nicht machen oder auf was er achten sollte“, warnte Michelfelder.

Er gucke den „Tatort“ in der ARD zwar nicht regelmäßig und bevorzuge die beiden TV-Kommissare aus Münster „weil mir der Zynismus der Hauptdarsteller dort gefällt“. Insgesamt sei die Krimi-Serie aber auch eine gute Werbung für die Arbeit der Polizei, weil diese dort gut dargestellt werde. „Der „Tatort“-Boom könnte der Polizei auch Bewerber zuführen“, sagte Michelfelder.

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Erstellt:
16. August 2019, 06:00 Uhr

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