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Lucha begrüßt Rauchverbot beim Fahren mit Kindern

dpa Stuttgart. Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) begrüßt die Initiative mehrerer Bundesländer für ein Rauchverbot in Autos zum Schutz von Kindern und Schwangeren. Eine entsprechende Gesetzesinitiative wollen Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein am Freitag in den Bundesrat einbringen. „Es freut mich sehr, dass die Gesundheitsministerkonferenz so eindeutig unserem Vorstoß aus Baden-Württemberg gefolgt ist“, sagte Lucha der Deutschen Presse Agentur am Mittwoch in Stuttgart. „Wir müssen Kinder und Ungeborene vor den gravierenden gesundheitlichen Schäden des Passivrauchens schützen. Wer im Auto qualmt, gefährdet auch die Gesundheit der Mitfahrenden.“

Manfred „Manne“ Lucha (Grüne), Gesundheitsminister von Baden-Württemberg. Foto: Uli Deck/Archivbild

Manfred „Manne“ Lucha (Grüne), Gesundheitsminister von Baden-Württemberg. Foto: Uli Deck/Archivbild

Lucha fordere seit längerem ein solches Rauchverbot, hieß es aus seinem Ministerium. Einen entsprechenden Antrag Baden-Württembergs für ein bundesweites Verbot in Autos mit Minderjährigen und Schwangeren hätten die Gesundheitsminister der Länder im Oktober 2018 mit großer Mehrheit angenommen. Kritiker sehen vor allem Probleme bei der Umsetzung und Kontrolle des Vorhabens.

Ein Sprecher des Staatsministeriums sagte, dass ein solches Rauchverbot grundsätzlich zu begrüßen sei. Eine Entscheidung zur Bundesratsinitiative stehe aber noch aus. Man befasse sich mit solchen Angelegenheiten dann, wenn sie auf der Tagesordnung stünden.

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Erstellt:
18. September 2019, 13:47 Uhr

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