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Lucha: „Unser Problem heißt nicht Iran, es heißt Ischgl“

dpa/lsw Stuttgart. Die aktuelle Verbreitung des Coronavirus geht nach Angaben von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) auch besonders auf Kontakte in Skigebieten zurück. „Unser Problem heißt nicht Iran, es heißt Ischgl“, sagte Lucha am Dienstag bei einer virtuellen Pressekonferenz in Stuttgart mit Blick auf beliebte Skigebiete. „Die Après-Ski-Partys in Tirol haben uns ein ganz großes Problem ins Land gebracht.“ Lucha appellierte an die Bürger, die sozialen Kontakte um 50 Prozent zu reduzieren. „Bitte Jugendliche, keine Corona-Partys!“, sagte Lucha.

Manfred „Manne“ Lucha (Bündnis 90/Die Grünen, l), Sozialminister von Baden-Württemberg, vor der Presse. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Manfred „Manne“ Lucha (Bündnis 90/Die Grünen, l), Sozialminister von Baden-Württemberg, vor der Presse. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) führte am Dienstag die Ausbreitung des Virus unter anderem auf Kontakte in Skigebieten zurück. Er verwies etwa auf Südtirol, Österreich und die Schweiz. Das Risiko, das aus dem regen Austausch in Skigebieten entstanden sei, solle man nicht unterschätzen. Spahn bekräftigte den Aufruf an Heimkehrer aus den Skigebieten, zwei Wochen zu Hause zu bleiben.

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Erstellt:
17. März 2020, 16:52 Uhr

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