Lüge fliegt auf: Mann muss für 416 Tage ins Gefängnis

dpa/lsw Karlsruhe. Eine zufällige Personenkontrolle im Hauptbahnhof Karlsruhe hat zu einer Festnahme geführt. Mit falschen Angaben zu seiner Identität versuchte ein 38-Jähriger einen Haftbefehl, der bereits seit 2019 gegen ihn lief, zu umgehen. Der Mann gab an, keine Ausweispapiere dabei zu haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Da die Angaben des Mannes den Beamten unglaubwürdig erschienen, durchsuchten sie ihn nach Ausweispapieren.

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Als die Streife am Freitag den Personalausweis im Geldbeutel gefunden und die Personalien im polizeilichen Fahndungssystem überprüft hatte, war der Grund für den Schwindel schnell ersichtlich, wie ein Polizei-Sprecher mitteilte. Der Mann war 2019 wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 416 Tagen verurteilt worden. Er wurde den Angaben zufolge ins Gefängnis gebracht. Zudem erwartet den Mann ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, da er die Bundespolizisten zu seiner Identität angelogen hatte.

© dpa-infocom, dpa:210823-99-934658/2

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Erstellt:
23. August 2021, 09:33 Uhr

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