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Luxemburgs Altgroßherzog Jean ist tot

Premierminister würdigt ehemaligen Staatschef als Vorbild

Luxemburg /DPA - Luxemburg trauert um Altgroßherzog Jean: Der ehemalige Staatschef des Großherzogtums starb am frühen Dienstag im Alter von 98 Jahren im Kreise seiner Familie. Das teilte sein Sohn und Nachfolger, Großherzog Henri (64), mit. Jean, der von 1964 bis 2000 an der Spitze Luxemburgs stand, sei „in Frieden und umgeben von der Liebe seiner Familie“ gestorben. Henri. Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel würdigte Jean als einen großen Staatsmann und gutherzigen Menschen: „Er war ein Vorbild für uns alle und hat durch sein Engagement Spuren hinterlassen, die für immer bleiben werden.“ Das Staatsbegräbnis ist für den 4. Mai vorgesehen.

Jean, wegen seines diskreten Auftretens und des Fehlens von Skandalen oft als „stiller Monarch“ apostrophiert, war Mitte April mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Erst ging es ihm besser, über Ostern hatte sich sein Zustand verschlechtert. Er sei am Dienstag um 0.25 Uhr gestorben. Sein Tod sei „ein schwerer Moment“ für Luxemburg, sagte Bettel. Jean sei „ein Symbol unseres Landes“: Er habe „mitgekämpft für unsere Freiheit, für unsere Unabhängigkeit, für die Einheit unseres Landes“. Nach der Flucht vor den deutschen Besatzern hatte der damalige Erbprinz Jean ab 1942 bei den britischen Streitkräften gedient und unter anderem an der Landung in der Normandie teilgenommen.

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Erstellt:
24. April 2019, 03:12 Uhr

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