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Maaßen: CDU darf Probleme der Menschen nicht kleinreden

dpa Filderstadt. Der frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hat die CDU davor gewarnt, die wirklichen Probleme der Menschen nicht wahrzunehmen. „Wer permanent Probleme ignoriert oder sie nicht wahrnehmen will, wer sie kleinredet oder Probleme nicht als Probleme ansieht, wird irgendwann mit der Realität konfrontiert werden und scheitern“, sagte Maaßen in einer Videobotschaft zur Bundesversammlung der konservativen Werte-Union am Samstag in Filderstadt. Die CDU sei gut beraten, sich den Problemen der Menschen anzunehmen und Lösungen anzubieten, sagte er auch mit Blick auf die Landtagswahlen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen im Herbst.

Hans-Georg Maaßen (CDU). Foto: Jörg Carstensen/Archivbild

Hans-Georg Maaßen (CDU). Foto: Jörg Carstensen/Archivbild

Maaßen berichtete, er sei zuletzt in den ostdeutschen Bundesländern unterwegs gewesen. Menschen hätten ihm erzählt, was sie beschäftige. „Es ging nicht um Klimawandel, es ging nicht um Grundrente, es ging auch nicht um das dritte Geschlecht.“ Die Menschen fragten vielmehr, warum immer noch so viele Ausländer kämen, die keinen Asylgrund hätten. Es gehe um innere Sicherheit, die Angst um die persönliche Sicherheit und auch um das Thema Meinungsfreiheit. Manche Bürger hätten den Eindruck, Dinge nicht mehr sagen zu können, ohne als Rechtsextremist bezeichnet zu werden. Das seien Themen, die bei den Landtagswahlen mit ausschlaggebend für die CDU sein könnten.

Maaßen ist Mitglied der CDU und der Werte-Union, die sich als konservative Strömung in der Union versteht. Maaßen war eigentlich als Gast in Filderstadt erwartet worden. Wegen eines ausgefallenen Fluges konnte er dann aber doch nicht kommen.

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Erstellt:
15. Juni 2019, 15:42 Uhr

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