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Madeleine Müller möchte Miss Germany werden

25-Jährige aus Sulzbach an der Murr ist unter die Top 16 gewählt worden – Voting endet am kommenden Montag

Es darf noch abgestimmt werden: Madeleine Müller möchte zuerst Miss Baden-Württemberg werden, dann Miss Germany. Foto: Miss Germany Corporation/B. Becker

© Benjamin Becker

Es darf noch abgestimmt werden: Madeleine Müller möchte zuerst Miss Baden-Württemberg werden, dann Miss Germany. Foto: Miss Germany Corporation/B. Becker

Von Yvonne Weirauch

SULZBACH AN DER MURR/BACKNANG. Die neue Kampagne habe sie überzeugt – denn: War die Miss-Germany-Wahl bisher die Krönung der schönsten Frauen Deutschlands, soll damit nun Schluss sein. Denn die neue Miss-Germany-Wahl sei nicht länger ein klassischer Schönheitswettbewerb: „Ab 2019 präsentiert sich der bekannte Wettbewerb offener, interaktiver und multimedialer als je zuvor: als ideale Plattform für alle Frauen zwischen 18 und 39, die mehr verkörpern als oberflächliche Schönheit. Frauen, die wie du ihren eigenen Weg gehen, sich intelligent durchsetzen und die Gesellschaft beeindrucken“, heißt es auf der Internetseite. Gesucht werden also starke Frauen, die eine besondere Geschichte und eine Botschaft haben, die weit über Beauty-Fragen hinausgeht.

Und genau das ist, was Madeleine Müller als ihre eigene Botschaft sieht: „Ich möchte alle Frauen da draußen ermutigen, dass man alles im Leben erreichen kann, wenn man es nur möchte. Egal welche Herkunft, welcher Schulabschluss, welches Alter – man sollte immer das tun, was einen vom Herzen aus glücklich macht, und den Mut haben, seine Ziele zu verwirklichen. Dabei sollte man sich nicht von anderen abhalten lassen und an sich glauben“, sagt die 25-Jährige, die in Backnang geboren, in Sulzbach an der Murr aufgewachsen ist und derzeit beruflich bedingt in Stuttgart wohnt.

Aus 7500 Bewerberinnen wurde Madeleine Müller unter die Top16 auserwählt und kämpft gerade im Online-Voting darum, Miss Baden-Württemberg zu werden. Das Voting endet am kommenden Montag, 18. November. Sie freue sich sehr darüber, erzählt sie lebhaft und betont, dass sie das „neue Konzept“ der Kampagne richtig gut finde: „Es darf nicht immer nur um Äußerlichkeiten gehen.“ Der jungen Frau ist es wichtig, dass andere Werte zählen, obwohl sie selbst offen zugibt: „Ich kann mich über meine Gene nicht beschweren, aber man wird zu schnell auf das Aussehen reduziert, aber das sollte eben nicht alles sein.“ Es gebe keinen Tag, an dem sie nicht lächle: „Ich bin durch und durch ein optimistischer Mensch. Für mich zählt das Motto: Das Leben ist schön. Genieß es!“ Gleichzeitig sei sie sehr neugierig und voller Begeisterung für neue Dinge. Miss Germany werden – das sei ihr eigentlich „mehr oder weniger in den Kopf geschossen, als mit der neuen Kampagne geworben wurde“. Modelerfahrungen habe sie keine, und bei einem ähnlichen Wettbewerb habe sie auch noch nicht mitgemacht. Jetzt wolle sie einfach mal schauen, was daraus werde: „Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, möchte ich das auch umsetzen.“

Viel Freizeit habe sie gerade nicht. Der Berufsweg skizziert sich abwechslungsreich: Angefangen mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau, nach der Mittleren Reife, war sie anschließend als Finanzberaterin bei einer Bank tätig. Mit Anfang 20 hat sie dort eine Führungsposition übernommen. Müller: „Eine wahnsinnige Herausforderung und Erfahrung, die mich als Mensch positiv geprägt hat.“ Ihre Bachelorthesis, die kurz bevorsteht, dreht sich deshalb um das Thema positive Führung. „Das Studium füllt mich komplett aus und der Job, der mir sehr viel Spaß macht, auch“, erzählt Madeleine Müller. „Mein Mindset und Business-Know-how habe ich mir in neun Jahren Berufserfahrung hart erarbeitet. Mittlerweile bin ich als Marketing- und Kampagnenmanagerin in einem großen Unternehmen für deutschlandweite Kampagnen verantwortlich.“ Ihr Studiengang: General Management/Unternehmensführung. „Die Zeit, die mir dann noch über bleibt, verbringe ich am liebsten auf Reisen, vorzugsweise am Meer.“

Mit der neuen Mission von Miss Germany (#empoweringauthenticwomen) könne sie sich zu 100 Prozent identifizieren, denn: „Eines ist mir immer wichtig: natürlich, authentisch und einzigartig zu bleiben. Jede Frau ist auf ihre Weise einzigartig und schön.“

Info
Das Voting

Aus den Bewerberinnen wurden für jedes Bundesland jeweils 16 Frauen ausgesucht. Durch das sogenannte Community-Voting wird der Schönheitswettbewerb in Bikini und Abendmode auf dem Laufsteg ersetzt.

Auf der Internetseite von Miss Germany darf jeder für die Kandidatinnen abstimmen. Bewertet werden sie nach einem Bild, einem Interview und einem persönlichen Text über ihre Werte, ihre Geschichten und Ziele. Aus dem Voting gehen acht Favoritinnen hervor, aus denen dann von einer Jury, bestehend aus Casting-Experten, Social-Media-Experten, Redakteuren und mehr, die Miss des jeweiligen Bundeslands gewählt wird.

Diese darf dann am 15. Februar 2020 beim Miss-Germany-Finale im Europa-Park in Rust antreten.

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Erstellt:
16. November 2019, 06:00 Uhr

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