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Mafioso aus Stuttgart zu mehreren Jahren Haft verurteilt

dpa/lsw Rom. In einem großen Prozess gegen die 'Ndrangheta-Mafia in Süditalien hat ein Gericht einen lange in Baden-Württemberg lebenden Mann zu zehn Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Er galt als „auswärtiger Arm“ des „Farao-Marincola“-Clans und soll Gastwirte erpresst haben, nur Wein und Lebensmittel dieses Clans zu überhöhten Preisen zu kaufen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv

Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv

Nach einem Bericht des SWR handelt es sich bei dem Mann um den sogenannten „Mafia-Paten von Stuttgart“. Er und seine Komplizen sollen zeitweise fast 150 Pizzerien in Süddeutschland unter ihrer Kontrolle gehabt haben.

Bei dem Prozess in Catanzaro in Kalabrien wurden am Mittwoch laut Ansa 66 Angeklagte zu Haftstrafen zwischen acht Monaten und 20 Jahren verurteilt. Unter ihnen war auch der frühere Bürgermeister der Küstenstadt Ciro Marina.

Die 'Ndrangheta in Kalabrien gilt als die mächtigste der italienischen Mafiaorganisationen. In Deutschland machte sie erstmals Schlagzeilen, als im August 2007 vor einer Pizzeria in Duisburg sechs Menschen erschossen wurden. Hintergrund war eine Fehde zwischen zwei Clans.

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Erstellt:
26. September 2019, 16:41 Uhr

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