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Mann ertrinkt nach Fahrradsturz

60-Jähriger tot im Schlosssee – Keine Fremdeinwirkung

OPPENWEILER (sil). Ein tragischer Fahrradunfall hat sich in der Nacht auf Montag am Rathaus in Oppenweiler ereignet. Ein 60-Jähriger ist dabei im Schlosssee ertrunken. Die Polizei wurde gestern Morgen gegen 8.45 Uhr informiert. Die Feuerwehr zog den Körper des Manns aus dem Wasser, der alarmierte Rettungsdienst konnte nur noch den Tod feststellen. Laut Polizeibericht gehen die Beamten nach den bisherigen Ermittlungen davon aus, dass der 60-Jährige etwa zwischen 22 und 1 Uhr alkoholisiert mit seinem Fahrrad auf dem Fußweg im Schlossgarten fuhr. Dabei kam er in der Nähe des Rathauses vom Weg ab, fuhr etwa 20 Meter in der Wiese die Böschung hinab und stürzte schließlich in den Schlosssee, wo er kopfüber ertrank. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Entdeckt wurde der Tote von einer Rathausmitarbeiterin, die im zweiten Stock aus dem Fenster blickte und den Mann im Wasser sah. „Sie hat mich informiert, ich bin zum See gelaufen, habe mir einen Überblick verschafft und sofort die Polizei und die Feuerwehr alarmiert“, so Pascal Schwinger, Leiter des Haupt- und Ordnungsamts. Die Mitarbeiterin sei aufgeregt gewesen, stehe aber nicht unter Schock, so Schwinger. Ob der Tote, der aus Oppenweiler stammt, möglicherweise zuvor die Feierlichkeiten zum Jubiläum der Feuerwehr besucht habe, könne man nicht sagen. „Aufgrund der Fahrtrichtung, aus der er kam, denken wir aber eher nicht. Dort wurde er auch nicht gesehen.“ Im Rathaus wird jetzt auf das abschließende Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen gewartet. Schwinger: „Erst dann können wir sagen, ob wir Konsequenzen ziehen und eventuell mehr Beleuchtung anbringen müssen oder Ähnliches.“

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Erstellt:
12. Juni 2018, 06:00 Uhr

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