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Mann soll im Darknet Kinderpornoring betrieben haben

dpa/lsw Mannheim. Er soll im Darknet eine Plattform für Kinder- und Jugendpornos verwaltet haben - in Kürze muss er sich vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hatte Anklage wegen bandenmäßiger Verbreitung von kinderpornografischen Bild- und Videodateien gegen ihn erhoben, wie sie am Mittwoch mitteilte. Die Cybercrime-Spezialisten legen ihm zur Last, seit 2015 im Darknet ein hoch konspiratives und in sich abgeschlossenes Forum betrieben zu haben. Die 32 Mitglieder und er selbst sollen dort einschlägige Bild- und Videodateien ausgetauscht haben. Der Mann aus dem Raum Pforzheim sitzt seit März in Untersuchungshaft.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

Der Anklage vorausgegangen waren laut Staatsanwaltschaft jahrelange aufwendige Ermittlungen, auch durch das Bundeskriminalamt. In deren Verlauf sei mit Hilfe internationaler Kooperationspartner der unter Pseudonym auftretende Angeklagte lokalisiert und schließlich identifiziert worden. Der Fall wird vom 18. November an vor der auswärtigen Große Strafkammer Pforzheim verhandelt.

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Erstellt:
30. Oktober 2019, 12:31 Uhr

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