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Mann stirbt bei Auffahrunfall auf der B14

Bundesstraße blieb für mehrere Stunden voll gesperrt

WINNENDEN (pol). Bei Straßenglätte hat sich gestern am frühen Morgen bei Winnenden ein Auffahrunfall auf der B14 in Richtung Backnang ereignet, bei dem ein Autofahrer getötet wurde. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam der 44-jährige Fahrer eines Citroën C2 gegen 5 Uhr vor der Anschlussstelle Winnenden-West auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern und krachte rechts in die Leitplanke. Das Unfallauto kam danach vermutlich leicht verdreht auf der rechten Fahrspur zum Stehen.

Die nachfolgende 20-jährige Fahrerin eines Seat erkannte den Unfallwagen bei Dunkelheit zu spät und rammte diesen. Die Autofahrerin wurde hierbei leicht und der 44-Jährige schwer verletzt. Noch an der Unfallstelle wurde der Mann notärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er jedoch wenig später seinen Verletzungen. Die Beamten der Polizei vermuteten schon recht früh, dass das Unfallopfer sich zum Zeitpunkt des Folgeunfalls außerhalb seines Fahrzeugs befunden hatte. Zur weiteren Klärung des Unfallgeschehens wurde deshalb ein Gutachter hinzugezogen. Erste Ergebnisse bestätigten demnach den Verdacht, dass wohl der 44-Jährige nach der ersten Karambolage aus seinem Wagen gestiegen war und beim zweiten Anstoß von seinem eigenen Wagen getroffen wurde. Die weiteren Unfallermittlungen hierzu dauern an.

Die Bundesstraße in Richtung Backnang wurde für mehrere Stunden voll gesperrt. Nach der Unfallaufnahme und der Fahrbahnreinigung wurde sie gegen 11.15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Die Straßensperrung zog nach Angaben der Polizei aber keine größeren Rückstaus oder Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich. Sollten Verkehrsteilnehmer das Unfallgeschehen beobachtet haben und weitere Hinweise zum Geschehensablauf machen können, werden diese gebeten, sich bei der Verkehrspolizeidirektion Schwäbisch Hall unter 07904/ 94260 zu melden.

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Erstellt:
28. Dezember 2018, 06:00 Uhr

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