Betreuerin stirbt nach Messerangriff in Behindertenwerkstatt

dpa/lsw Waldstetten. Die Mitarbeiterin einer Behinderten-Werkstatt im Ostalbkreis wird in ihrem Büro niedergestochen. Die Frau stirbt. Die Hintergründe sind völlig unklar.

Ein Dachschild mit der Aufschrift "Notarzt". Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Ein Dachschild mit der Aufschrift "Notarzt". Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Tödliche Stichverletzungen hat ein Mann der Betreuerin in einer Werkstatt für geistig Behinderte in Waldstetten (Ostalbkreis) zugefügt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wird der 44-jährige in der Einrichtung betreut. Das 61-jährige Opfer soll sich am Mittwochvormittag in ihrem Büro aufgehalten haben. Dort wurde sie nach bisherigem Erkenntnisstand von dem Mann aufgesucht, der während des Gesprächs ein Messer hervorgeholt und auf die Betreuerin eingestochen haben soll. Sie erlitt schwerste Verletzungen und starb später in einem Krankenhaus.

Der mutmaßliche Täter flüchtete zu Fuß. Polizisten nahmen ihn kurz darauf bei einem Sportplatz in der Nähe fest. Die Hintergründe der Tat waren zunächst völlig unklar. Der Verdächtige sollte am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

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Erstellt:
14. Oktober 2020, 13:29 Uhr

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