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Mannheimer zieht Klappmesser bei Fahrkartenkontrolle im ICE

dpa/lsw Siegburg. Bei einer Fahrkartenkontrolle in einem ICE von Frankfurt am Main nach Köln hat ein 30-Jähriger aus Mannheim am Montagmorgen ein Klappmesser gezückt. Wie die Polizei mitteilte, wurde er von zufällig im selben Zug sitzenden Bundespolizisten festgenommen und beim nächsten Halt der Polizei Siegburg übergeben.

Ein Polizist trägt die Dienstwaffe am Gürtel. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archivbild

Ein Polizist trägt die Dienstwaffe am Gürtel. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archivbild

Der 30-Jährige war in Frankfurt in den ICE gestiegen und hatte sich in die erste Klasse gesetzt. Als ein Zugbegleiter ihn nach seiner Fahrkarte fragte, holte er das Messer heraus und erklärte, nicht kontrolliert werden zu wollen. Der 47-jährige Kontrolleur holte die vier Beamten der Bundespolizei zur Hilfe, die im Zug auf der Heimreise waren.

Als der Mann sich weigerte, das Messer auszuhändigen, überwältigten und fesselten ihn die Beamten. Wegen Eigentumsdelikten war er bereits polizeibekannt. Das Messer wurde auf der Wache überprüft und war laut Polizei legal. Der Mann wurde zunächst freigelassen. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.

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Erstellt:
16. September 2019, 14:44 Uhr

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