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Marienschlucht am Bodensee soll sicher für Wanderer werden

dpa/lsw Konstanz. Die Anrainerkommunen Konstanz, Allensbach und Bodmann-Ludwigshafen wollen die Marienschlucht am Bodensee neu gestalten und wieder für Wanderer eröffnen. Dafür rechnen sie mit Kosten von rund sechs Millionen Euro, teilte der Bürgermeister von Bodman-Ludwigshafen, Matthias Weckbach (CDU), am Mittwoch mit. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Wanderer gehen durch die Marienschlucht. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Wanderer gehen durch die Marienschlucht. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Die Marienschlucht ist seit 2015 gesperrt und der Zutritt verboten. Nach einem Erdrutsch war damals eine Frau tödlich verunglückt. Mittlerweile suchten sich aber viele Wanderer eigene Wege in die Schlucht und es komme zu vielen Rettungseinsätzen, sagte Weckbach. Nun soll der Besucherstrom kanalisiert und der Erlebnischarakter der Schlucht samt Bachlauf verschönert werden.

Im September sollen erste Arbeiten beginnen. Der Steg samt Schifffahrtsanlage am Fuß der Schlucht soll ebenso wie ein Wanderweg erneuert werden. Das Land Baden-Württemberg hat zugesagt, die Hälfte der Kosten dafür zu übernehmen. Danach soll unter anderem ein neuer Kiosk gebaut und der Weg durch die Schlucht selbst saniert werden.

Tourismusminister Guido Wolf (CDU) teilte am Mittwoch mit: „Wenn die Marienschlucht wieder begehbar wird, ist dies ein Gewinn für die Region um den Bodensee, aber auch für das ganze Tourismusland Baden-Württemberg.“

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Erstellt:
27. Mai 2020, 16:35 Uhr

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