Kurz vor Prozessbeginn

Marius Borg Høiby muss mindestens vier Wochen in U-Haft

Kurz vor Beginn seines Prozesses wird der Sohn der norwegischen Kronprinzessin festgenommen. Es geht um neue Vorwürfe – ein Richter ordnet längere Haft an.

Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit. (Archivbild)

© AFP/HAKON MOSVOLD LARSEN

Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit. (Archivbild)

Von red/dpa

Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, muss wegen weiterer Gewaltvorwürfe für mindestens vier Wochen in Untersuchungshaft. Das entschied ein Richter am Nachmittag in Oslo, wie die Nachrichtenagentur NTB berichtete. Høiby war am Sonntagabend festgenommen worden. Der 29-Jährige werde des körperlichen Übergriffs, der Drohung mit einem Messer und des Verstoßes gegen ein Besuchsverbot verdächtigt, teilte die Polizei mit. 

Høiby soll Berichten zufolge am Wochenende ausfällig geworden sein, die Festnahme erfolgte am Sonntagabend. Zu den neuen Vorwürfen äußerte er sich zunächst nicht. 

An diesem Dienstag (ab 9.30 Uhr) beginnt in Oslo der auch in Deutschland viel beachtete Prozess gegen Høiby, der bislang in 38 Punkten angeklagt ist, unter anderem wegen Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen, Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen Besuchsverbote. Insbesondere die Sexualdelikte weist er zurück.

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Erstellt:
2. Februar 2026, 16:50 Uhr

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