Mehr Geld für Beschäftigte in der Südwest-Energiewirtschaft

dpa/lsw Stuttgart/Karlsruhe. Rund 17.000 Beschäftigte in der privaten Energiewirtschaft Baden-Württembergs bekommen künftig mehr Geld. Ein von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern ausgehandelter neuer Tarifvertrag für die EnBW sowie rund 20 weitere Unternehmen sieht unter anderem rückwirkend ab Anfang März eine Entgeltsteigerung von 2,1 Prozent für zunächst 14 Monate vor. Für die 10 folgenden Monate soll es dann nochmal 1,6 Prozent mehr Geld geben.

Strommasten stehen bei Freiburg im Abendrot. Foto: Patrick Seeger/dpa

Strommasten stehen bei Freiburg im Abendrot. Foto: Patrick Seeger/dpa

Außerdem erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 350 bis 700 Euro, wie die Gewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberverband der Elektrizitätswerke Baden-Württemberg am Dienstag weiter mitteilten. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren.

Die Gewerkschaft hatte zunächst fünf Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr gefordert, zeigte sich aber mit dem in der Nacht zu Dienstag errungenen Kompromiss zufrieden. Nach Warnstreiks am Montagvormittag hätten die Arbeitgeber ihr Angebot „an den für uns entscheidenden Stellen deutlich nachgebessert“, hieß es. Der Arbeitgeberverband sprach von einem für „beide Seiten tragbaren Ergebnis“ nach „schwierigen Verhandlungen“.

© dpa-infocom, dpa:210316-99-844252/2

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Erstellt:
16. März 2021, 12:51 Uhr

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